Polycarbonat (PC) im 3D-Druck: sehr schlagzäh und wärmebeständig

Polycarbonat gehört zu den zähesten und wärmebeständigsten Werkstoffen, die sich im FDM-Verfahren verarbeiten lassen. Der Druck ist anspruchsvoll: hohe Temperaturen, beheizter Bauraum und trockenes Material sind Pflicht.

Eigenschaften

  • Sehr hohe Schlagzähigkeit
  • Hohe Wärmeformbeständigkeit im Vergleich zu Standardwerkstoffen
  • Formstabil bei mechanischer Belastung

Typische Anwendungen

  • Hoch beanspruchte Funktionsteile und Schutzabdeckungen
  • Halter und Gehäuse in warmer Umgebung
  • Vorrichtungen mit Schlag- oder Stoßbelastung

Grenzen – wann PC (Polycarbonat) nicht die richtige Wahl ist

  • Neigt bei Kontakt mit bestimmten Chemikalien (z. B. manchen Lösemitteln und Reinigern) zu Spannungsrissen – Medien vorab klären.
  • Kerbempfindlich: scharfe Innenkanten und Kerben vermeiden.
  • Feuchteempfindlich in der Verarbeitung; höherer Aufwand und Preis als Standardwerkstoffe.

Kennwerte laut Herstellerdatenblatt

Für PC (Polycarbonat) ist in unserer Materialdatenbank noch kein Herstellerdatenblatt hinterlegt. Wir schätzen keine Kennwerte – im Angebot nennen wir das konkret eingesetzte Filament mit seinem Datenblatt.

Hinweise zum 3D-Druck

  • Für PC ist noch kein Herstellerdatenblatt in unserer Materialdatenbank hinterlegt. Kennwerte nennen wir projektbezogen mit dem konkret eingesetzten Filament.

Wie diese Kennwerte zu lesen sind

Alle Werte stammen aus den verlinkten Herstellerdatenblättern und wurden maschinell ausgelesen. Sie gelten für das Rohmaterial bzw. die vom Hersteller genannten Prüfkörper, nicht für ein konkret gedrucktes Bauteil. Fehlende Angaben sind null und wurden nicht geschätzt. Für Konstruktionsnachweise ist das Originaldatenblatt maßgeblich.

Fehlt eine Angabe im Datenblatt, steht hier „keine Herstellerangabe“. Zusätzlich haben wir die Werte am 28.09.2026 manuell gegen den Datenblatttext geprüft: Offensichtlich falsch ausgelesene Angaben werden nicht übernommen, sondern mit Begründung und Datenblatt-Auszug ausgewiesen.

Gedruckte Bauteile sind richtungsabhängig (anisotrop): Quer zu den Druckschichten sind Festigkeit und Bruchdehnung geringer als in der Schichtebene. Außerdem prüfen Hersteller nach unterschiedlichen Normen (ISO, ASTM) und Bedingungen – Werte verschiedener Datenblätter sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Referenzierte Hersteller & Produkte

Noch keine – siehe Hinweis oben.

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